Dauer:

Energieeffizienz-Experte/-Expertin - Vertiefungsmodul Wohngebäude

Diese Qualifizierung behandelt alle Schwerpunktdetails energetischer Sanierungen an Gebäuden und haustechnischen Anlagen für Planung, Ausführung und Kontrolle.
Sie erwerben dabei zentrales Wissen zur Durchführung sachkundiger Baubetreuung, Bauüberwachung und Qualitätssicherung energetischer Sanierungsmaßnahmen.
Dieser Kurs ist ein Baustein auf dem Weg zur Erlangung der Zusatzqualifikation für eine Tätigkeit als Energieberater. Diese ist laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit der nötigen Grundqualifikation, die Sie schon mitbringen, förderfähig. Desweiteren besteht die Chance, sich als Energieeffizienz-Experte für das Förderprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude listen zu lassen, sowie Energieausweise gemäß §88 GEG ausstellen zu dürfen.

Weitere Infos

Kursinhalte
  • Rechtliche Grundlagen
  • Energieeffizientes bauen in Neubau und Bestand
  • Projektbearbeitung Neubau
  • Innen‐ und Kerndämmung
  • Anlagenkonzept und Funktionalausschreibung
  • Baubegleitung
  • Abnahme Anlagentechnik
  • Planung/Ausführung luftdichter Gebäude
  • Qualitätssicherung luftdichter Gebäude
  • Bundesförderung Wohngebäude
  • Ausschreibung/Vergabe
  • Vergabe von bau- und anlagentechnischen Leistungen
  • Baubegleitung und Qualitätssicherung
  • Abnahmen
Voraussetzungen

Zugelassen sind Personen, die eine berufliche Qualifikation im Sinne des §88 Absatz 1 Nr. 2 bis 4 sowie Absatz 1 Nr. 3 oder 4 GEG erfüllen. Diese für dieses Modul benötigten Basisinhalte decken die Module 'Energieeffizienz-Experte - Basismodul Wohngebäude für Architekten und Ingenieure' und 'Energieeffizienz-Experte - Basismodul Wohngebäude für andere Berufsgruppen' ab.
Sollten Sie das Ziel haben, sich als Energieeffizienz-Experte für das Förderprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude listen zu lassen, müssen Sie für einen Direkteinstieg die Inhalte des Basismoduls (laut Regelheft zur EEE-Liste) vorweisen können.
Erforderlich sind ein sicherer Umgang mit dem Computer sowie Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1. Berufserfahrung und -praxis bzw. betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind wünschenswert, aber nicht Bedingung.

Fähigkeitenerwerb

Die Bedeutung und die Anforderungen an eine sachkundige Baubetreuung und Bauüberwachung steigen erheblich. Das liegt vor allem an Änderungen der thermischen und bauphysikalischen Gegebenheiten am Gebäude infolge energetischer Sanierungsmaßnahmen sowie an der ständigen Weiterentwicklung der Anlagentechnik. Aufgrund der häufig komplexen Bautechnik und Arbeitsabläufe bei der energetischen Gebäudesanierung besteht bei Bauherren ein großes Interesse, Sanierungsmaßnahmen durch eine qualifizierte Baubegleitung überwachen zu lassen. Sie erwerben in diesem Kurs umfangreiche Kenntnisse über Beurteilung, Bewertung und Prüfung von Sanierungsmaßnahmen am Bau.
In Kombination mit der Weiterbildung 'Energieeffizienz-Experte - Vertiefungsmodul Wohngebäude' erhalten Sie die Möglichkeit, eine Tätigkeit als Energieberater/-in auszuführen.

Zielgruppen

Angesprochen sind Architekten und Ingenieure technischer oder naturwissenschaftlicher Fachgebiete nach §88 Absatz 1 Nr. 2 GEG.

  • Akademiker*innen
  • Beschäftigte
  • Fachkräfte
  • Führungskräfte
  • Unternehmen
Förderungsmöglichkeiten
  • Agentur für Arbeit
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
  • Bildungsgutschein (BGS)
  • Renten- und Unfallversicherungsträger

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Live-​Online-Unterricht mit individuellem Support (LOU!S)

Unsere Kurse finden live-online statt. Das heißt, du triffst deine:n Dozent:in und die anderen Kursteilnehmenden online in einem virtuellen Klassenzimmer. Für den gesamten Schulungszeitraum erhältst du einen Arbeitsplatz mit moderner technischer Ausstattung an einem bfz Standort bzw. einer FAW Akademie in deiner Nähe. Dort stehen dir täglich persönliche Ansprechpartner:innen zur Seite, falls du Fragen rund um deine Weiterbildung hast. Wenn du die Qualifizierung lieber von zu Hause aus machen möchtest, benötigst du die Zustimmung des Kostenträgers (Arbeitsamt, Jobcenter etc.). Bei digitalen Umschulungen ist zusätzlich das Einverständnis der regionalen Kammer erforderlich.

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